Transalpine Redemptoristen
Die Transalpinen Redemptoristen (Filii Sanctissimi Redemptoris („Söhne des Allerheiligsten Erlösers“), Ordenskürzel FSSR) sind eine Ordensgemeinschaft, die die Liturgie in der außerordentlichen Form des römischen Ritus feiert.
Die Gemeinschaft wurde 1988 mit dem Segen des Erzbischofs Marcel Lefebvre gegründet. Bis 2008 blieb sie eng mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. verbunden. Als ihre Berufung sehen die Transalpinen Redemptoristen an, nach der ursprünglichen Ordensregel und Lebensweise der Redemptoristen zu leben, wobei die Modernisierung der Redemptoristenregel von 1969 abgelehnt wird.
Kulturflüchter
Unter Kulturflüchter oder Hemerophobe versteht man in der Zoologie Tierarten, die die Nähe des Menschen meiden.[1][2] Bei zunehmender Besiedelung und anthropogener Veränderung der Landschaft geben sie diese Lebensräume auf und verschwinden.
In der Vogelwelt sind zum Beispiel das Auerhuhn,[3] das Haselhuhn[4] und der Schwarzstorch ausgesprochene Kulturflüchter.
Das Gegenteil sind Kulturfolger oder Hemerophile.
Fidschi-Pfund
Das Fidschi-Pfund (englisch Fijian pound) war von 1873 bis zur Umstellung auf den Fidschi-Dollar im Jahr 1969 die gültige Landeswährung in Fidschi. Wie das britische Pfund war das Fidschi-Pfund in 20 Shilling zu je 12 Pence unterteilt.
Na-K-2Cl-Cotransporter
Der Na-K-2Cl-Cotransporter ist ein Protein, welches der Resorption von Natrium, Kalium und Chlorid dient. Er ist ein elektroneutrales Transportprotein, da zusammen mit zwei positiven Ionen auch zwei negativ geladene Ionen in die Zelle gelangen.
Zisterzienserinnenabtei San Quirce y Santa Julita (Valladolid)
Die Zisterzienserinnenabtei San Quirce y Santa Julita war von 1256 bis 2016 ein Kloster zuerst der Benediktinerinnen, dann der Zisterzienserinnen in Valladolid in Spanien.
Schlappiner Joch
Das Schlappiner Joch ist ein 2201 m ü. M. hoher Gebirgspass zwischen Vorarlberg und Graubünden.
Sozialistische Brigade
Brigade war in den Planwirtschaften der realsozialistischen Staaten die Bezeichnung für die kleinste Arbeitsgruppe in den Betrieben und Verwaltungen, die eine Aufgabe im Produktionsprozess ausführte.
Alepocephaliformes
Die Alepocephaliformes (früher Alepocephaloidei; gr.: „a“- = ohne, „lepos“ = Schuppe, „kephale“ = Kopf), deutsch Glattkopffische[1], sind eine Gruppe weltweit in allen Ozeanen verbreiteter Tiefseefische. Sie leben normalerweise in Tiefen zwischen 1000 und 6000 Metern.
Die Alepocephaliformes wurden zunächst in die Verwandtschaft der Heringe (Clupeidae) gestellt, später als Unterordnung den Goldlachsartigen (Argentiniformes) zugeordnet. Neuere Untersuchungen auf der Grundlage von DNA-Analysen kehren zu der weiteren Heringsverwandtschaft zurück und positionieren die Alepocephaliformes in die eigene Unterkohorte Alepocephali der Ostarioclupeomorpha, zu denen außerdem die Heringsartigen (Clupeiformes) und die Ostariophysi, das artenreichste Taxon von Süßwasserfischen, gehören.
Gap-Analyse (Ökologie)
Gap-Analyse (Gap=englisch für "Lücke") ist ein Begriff aus der rezenten Ökologie. Mit Hilfe der Gap-Analyse werden zum Erhalt der biologischen Artenvielfalt (Biodiversität) benötigte Flächen bzw. Ökosysteme identifiziert.
Gap-Analysen beruhen auf der Erkenntnis, dass die Unter-Schutz-Stellung einzelner Tier- oder Pflanzenarten häufig nicht wirksam genug ist; oft kann erst die Identifizierung und Unter-Schutz-Stellung größerer Lebensräume helfen, die Artenvielfalt nachhaltig zu bewahren. Der englische Begriff "Gap" (deutsch: Lücke) bezieht sich darauf, dass hier Lücken zwischen artenreichen Gebieten mit hohem Schutzbedarf, und tatsächlich existierenden Schutzgebieten identifiziert werden. Die Ergebnisse können anschließend im Idealfall in die künftige Schutzgebietsplanung (Biotopverbund) einfließen.